Der Einfluss von Sauerstoffradikalen
Im Rahmen des aktuellen Projektes wird der Einfluss von Sauerstoffradikalen auf das Herz untersucht. Diese treten vermehrt unter pathologischen Bedingungen wie der Ischämie, Herzinsuffizienz und dem Vorhofflimmern auf. Es konnte gezeigt werdeb, dass die Natrium- und Kalziumüberladung der Zelle durch Radikale über die Calcium/Calmodulin-abhängigen Proteinkinase II (CaMKII) vermittelt wird. Ebenfalls konnte der Nachweis erbracht werden, dass die CaMKII die kardialen Natriumkanäle reguliert und den so genannten späten Natriumstrom erhöht. Die Aktivierung der CaMKII über Radikale erfolgt dabei über eine direkte Radikal-vermittelte Oxidation von Methioninresten. Dieser neuartige Aktivierungsmechanismus soll in zukünftigen Projekten genauer untersucht werden.
Forschungsprojekte im Detail:
- Die Mechanismen der Radikal-vermittelten Aktivierung der CaMKIz
- Die Rolle der Ca2+/Calmodulin Proteinkinase II bei der Sauerstoffradikal-vermittelten Zytotoxizität in Herzmuskelzellen
- Die Bedeutung der Ca2+/Calmodulin-abhängigen Proteinkinase II bei der Regulation kardialer Na+-Kanäle
- Der Einfluss des neuen Antianginosums und Antiarrhythmikums Ranolazin – ein Blocker des späten spannungsabhängigen Natriumstroms - auf die intrazelluläre Natrium- und Kalziumkonzentration sowie Kontraktilität in ventrikulären Myozyten
- Einfluss der Ca2+/Calmodulin-abhängigen Proteinkinase II auf Aktionspotentiale der Kardiomyozyten, Erregungsleitung und Arrhythmogenese
- Die Regulation des transienten Auswärtsgleichrichterkaliumstromes durch die zytosolische Isoform der Ca2+/Calmodulin-abhängigen Proteinkinase II
Assistenzarzt
