Interventionelle Kardiologie
Die interventionelle Kardiologie befindet sich in einer Phase stetiger Innovationen. Medikamentenfreisetzende Stents sowie neue Antikoagulantien und Thrombozytenfunktionshemmer stellen Meilensteine in der Therapie der koronaren Herzerkrankung und des akuten Koronarsyndroms dar. Daneben etablieren sich rasch neue interventionelle Verfahren zur Therapie struktureller Herzerkrankungen. Hierunter fallen beispielsweise die minimal-invasive Herzklappentherapie bei degenerativen Veränderungen der Aortenklappe und der Mitralklappe, aber auch Methoden zum Schutz vor kardialen Thromboembolien wie der Verschluss von Vorhofohren und Vorhofseptumdefekten.
Die Arbeitsgruppe untersucht neue Katheter-interventionelle und minimal-invasive Verfahren hinsichtlich ihrer Wirkung auf Prognose und Lebensqualität und erarbeit Indikatoren zur Identifizierung geeigneter Patientenkollektive. Dies geht einher mit der Implementierung und Erprobung neuer Bildgebungsverfahren im Herzkatheterlabor wie transösophageale 3D-Echokardiographie, intrakardiale Echokardiographie (ICE), Virtual Histology und Optical Coherence Tomographie (OCT). Für die Realisierung der Projekte pflegen wir eine enge Verzahnung mit der Kardiochirurgie und kooperieren mit führenden medizintechnischen und pharmazeutischen Unternehmen ein.
Folgende Verfahren werden aktuell untersucht:
- Minimal-invasiver Aortenklappenersatz bei degenerativen Erkrankungen der Aortenklappe
- Endovaskuläre Mitralklappenreparatur bei hochgradiger Insuffizienz der Mitralklappe
- Schirmchenverschluss des offenen Foramen ovale bei kryptogenem Schlaganfall
- Schirmchenverschluss des linken Vorhofohres als Alternative zur Marcumartherapie bei Vorhofflimmern und hohem Thromboembolierisiko
- Medikamentenbeschichtete Ballonkatheter
- Renale Denervierung zur Bluthochdruckbehandlung
- Perkutane, kardiale Assistsysteme
Leitender Oberarzt
Oberarzt
Assistenzärztin
Oberarzt
Assistenzärztin
Facharzt Innere Medizin, Kardiologie und Intensivmedizin

