Radiochemotherapie und Herzfunktion

Pathophysiologische Konsequenzen von Radio- und Chemotherapie für den kardialen Kalziumstoffwechsel unter besonderer Berücksichtigung der CaMKII

Hintergrund

Sowohl Chemo- als auch Radiotherapie erhöhen die Wahrscheinlichkeit für das Entstehen einer Herzinsuffizienz bei behandelten Patienten. Die dieser Erkrankung zugrunde liegenden Mechanismen sind noch unzureichend verstanden. Eine Beteiligung freier Sauerstoffradikale infolge der Radio-(Chemotherapie) und eine Interaktion mit dem kardialen Kalziumstoffwechsel erscheinen allerdings wahrscheinlich. 

Ziele

Ziel des aktuellen Projektes ist es zu untersuchen, ob es nach Exposition gegenüber Radio-(Chemotherapie) zu einer Schädigung des kardialen Kalziumstoffwechsels kommt. Insbesondere wird überprüft, ob es zu einer Aktivierung der Ca/Calmodulin-abhängigen Proteinkinase II (CaMKII) kommt, die akut zu einer kontraktilen Dysfunktion der Herzmuskelzelle und langfristig zur Entstehung einer Herzinsuffizienz beitragen kann.

 

Ansprechpartner / Kontakt
Dr. Can-Martin Sag
Assistenzarzt und Projektleiter
Telefon:
0551-39-9481
Pieper:
919-1615
E-Mail:
canmartinsag@med.uni-goettingen.de
Prof. Dr. med. Hans Christiansen
Leitender Oberarzt Strahlentherapie und Radioonkologie
Telefon:
0551-39-6191
Dr. med. Hendrik Andreas Wolff
Assistenzarzt Strahlentherapie und Radioonkologie
Telefon:
0551-39-14687
Pieper:
919-1189