Presseinformationen

Presseinformation Nr. 03 vom 31. März 2010

Rettende Herz-OP für Georgij: Hilfe dringend benötigt

Eine lebensrettende Herzoperation für den kleinen Georgij aus Kasachstan ist am Herzzentrum der Universitätsmedizin Göttingen nur über Spendenmittel durchführbar. 7.000 Euro fehlen für die benötigte Herz-OP.


(umg) Der dreijährige Georgij aus Kasachstan leidet an einer seltenen Kombination verschiedener komplexer Herzfehler, die unter anderem zur Blausucht führen. In drei operativen Schritten müssen die Herzfehler des Jungen behandelt werden. Die Mittel für die bisherigen Eingriffe brachte die Familie aus eigener Kraft auf. Für die dritte und letzte Operation werden insgesamt 40.000 Euro benötigt. Ein großer Teil der Summe ist bereits durch Spenden zusammengekommen. Um die lebensrettende Herzoperation des kleinen Jungen durchzuführen, fehlen jetzt noch 7.000 Euro. Die Mutter wartet mit ihrem Sohn bereits in Deutschland auf den bevorstehenden OP-Termin. Diese letzte Herzoperation ihres Kindes kann nur durchgeführt werden, wenn die Behandlungskosten gedeckt sind.
Die dringend benötigten Spenden können auf folgendes Spendenkonto eingezahlt werden:

SPENDENKONTO
Stichwort "Herzkind Georgij"
Kontonummer: 14 20
Bankleitzahl: 260 500 01, Sparkasse Göttingen

Um eine Zuwendungsbestätigung zu erhalten, ist die Angabe der Adressdaten notwendig.

Drei Operationsschritte für ein gesundes Leben

Am Herzzentrum der Universitätsmedizin Göttingen wurde Georgij bereits im Oktober 2007 von Prof. Dr. Wolfgang Ruschewski, Schwerpunktprofessor für Kinderherzchirurgie in der Abteilung Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie, erfolgreich operiert. Zuvor hatten Kliniken in Kasachstan und Russland den Eingriff abgelehnt, da die technische Ausstattung eine Behandlung nicht zuließ bzw. das Risiko als zu hoch eingestuft worden war. Bei der ersten umfangreichen Operation in Göttingen wurde eine so genannte Unifokalisation des Pulmonalarteriensystems einschließlich der Anlage eines zentralen aorto-pulmonalen Shunts durchgeführt. Zudem erfolgte die Korrektur einer totalen Lungenvenen-fehleinmündung.

Nach der gelungenen Operation konnte der kleine Georgij im Dezember 2007 nach Hause entlassen werden. Im Mai 2008 erfolgte eine weitere Herzoperation. Es wurde eine so genannte "Glenn-Anastomose" angelegt. Dabei wurde die obere Hohlvene vom rechten Vorhof abgesetzt und an die Lungenschlagader angeschlossen. Bei dem dritten nun anstehenden Operationsschritt soll die untere Hohlvene mit Hilfe einer Kunststoffprothese mit der Lungenschlagader verbunden werden. Dadurch fließt das sauerstoffarme Blut direkt in die Lugenschlagader. Der Lungen- und der Körperkreislauf von Georgij sind dann getrennt und die Blausucht des Jungen ist dauerhaft beseitigt.
 
WEITERE INFORMATIONEN
Universitätsmedizin Göttingen, Georg-August-Universität
Abt. Pädiatrie III mit Schwerpunkt Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin
Direktor: Prof. Dr. Thomas Paul, Telefon 0551 / 39-6203
tpaul@gwdg.de

Universitätsmedizin Göttingen, Georg-August-Universität
Abt. Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie - Schwerpunktprofessur Kinderherzchi-rurgie
Prof. Dr. Wolfgang Ruschewski, Telefon 0551 / 39-6004
wrusch@med.uni-goettingen.de

 
Bild 1: Der heute dreijährige Georgij benötigt dringend eine letzte Herz-OP. Foto. Privat 
Bild 2: Georgij mit seiner Mutter und den behandelnden Ärzten im Sommer 2008. Prof. Dr. Th. Paul
(links), Prof. Dr. W. Ruschweski (rechts). Foto: umg/hzg



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