Presseinformationen

Presseinformation Nr. 18 vom 16. November 2011

Herz unter Druck – Bluthochdruck

Seminar für Patienten, Angehörige und Interessierte „Herz unter Druck – Bluthochdruck“ im Rahmen der Herzwochen der Deutschen Herzstiftung am Mittwoch, 23. November 2011, im Universitätsklinikum Göttingen.


(umg) Etwa 20 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Bluthochdruck, 7 bis 10 Millionen Menschen sogar ohne es zu wissen. Da Bluthochdruck lange Zeit keine Beschwerden verursacht, wird die Erkrankung meist erst spät entdeckt. Die Folge: 300.000 Todesfälle pro Jahr durch Schlaganfall, Herzinfarkt und Nierenversagen gehen direkt auf die Ursache Bluthochdruck zurück. Daher ist eine frühzeitige Diagnose und Behandlung wichtig. Durch einen gesunden Lebensstil und gezielt eingesetzte Medikamente kann das Risiko von Folgekrankheiten erheblich verringert werden. Studien belegen, dass eine dauerhafte Senkung des Bluthochdrucks die Gefahr eines Schlaganfalls und anderer schwerer Herz-Kreislauf-Komplikationen für die nächsten zehn Jahre um etwa 50 Prozent verringert. Da Blutdruck im Alter ansteigt, ist eine regelmäßige Kontrolle ab einem Alter von 50 Jahren wichtig. Der frühzeitige Kontakt zu einem Spezialisten kann so helfen, die Gesundheit und die Lebensqualität auf Dauer zu erhalten.

Das Herzzentrum der Universitätsmedizin Göttingen veranstaltet zum Thema Bluthochdruck das Herzseminar „Herz unter Druck – Bluthochdruck“. Patienten, Angehörige und Interessierte können sich informieren über den aktuellen Stand der Diagnostik und The-rapie sowie über neue Behandlungsverfahren und ergänzende Präventionsmaßnahmen.

Herz unter Druck – Bluthochdruck
Patientenseminar im Rahmen der Herzwochen der Deutschen Herzstiftung 2011
Mittwoch, 23. November 2011, 17:00 bis 19:15 Uhr
Hörsaal 81, Universitätsklinikum Göttingen
Robert-Koch-Str. 40, 37075 Göttingen

PROGRAMM
Begrüßung der Gäste und Vorstellung der Referenten
Prof. Dr. Gerd Hasenfuß, Direktor der Abteilung Kardiologie und Pneumologie und Vor-sitzender des Herzzentrums der Universitätsmedizin Göttingen

Ursachen und Folgen des hohen Blutdrucks
Dr. Mark Hünlich, Oberarzt der Abteilung Kardiologie und Pneumologie, Universitätsmedizin Göttingen

Medikamentöse Behandlung des hohen Blutdrucks
Dr. Jan-Bernd Schüttert, Oberarzt der Abteilung Kardiologie und Pneumologie, Universitätsmedizin Göttingen

Neue Behandlungsverfahren
Priv.-Doz. Dr. Rolf Wachter, Oberarzt der Abteilung Kardiologie und Pneumologie, Universitätsmedizin Göttingen

Lust auf mediterrane Küche?
Dr. oec. troph. Vivien Faustin, Interdisziplinäre Adipositas-Ambulanz, Universitätsmedizin Göttingen

Sport zur Blutdrucksenkung
Dr. Thomas Suermann, Niedergelassener Internist Göttingen und Präventionsbeauftragter der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen

WEITERE INFORMATIONEN
Die Herzwochen werden jedes Jahr von der Deutschen Herzstiftung e.V. organisiert. Dabei beteiligen sich mehrere tausend Aktionspartner, darunter Krankenhäuser, niedergelassene Kardiologen, Gesundheitsämter, Krankenkassen, Volkshochschulen, Apotheken und Betriebe. Die Deutsche Herzstiftung wurde 1979 als gemeinnütziger Verein gegründet. Eine ihrer Hauptaufgaben ist es, Patienten über die heutigen Möglichkeiten der Behandlung von Herzkrankheiten aufzuklären.

Universitätsmedizin Göttingen, Georg-August-Universität
Herzzentrum Göttingen, Öffentlichkeitsarbeit
Annika Böhm, Telefon 0551 / 39-10198
annika.boehm@med.uni-goettingen.de



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