Bedeutung von Natriumströmen und deren therapeutische Inhibition bei Herzinsuffizienz und Rhythmusstörungen
Untersucht werden Veränderungen der Natriumströme in der Herzinsuffizienz und beim Vorhofflimmern. Dabei stehen Natriumströme und Kanäle, sowie der späte Natriumstrom (Late INa), der über das ganze Aktionspotential persisiert, im Vordergrund. Dieser ist unter verschiedensten pathologischen Bedingungen wie der Ischämie, Herzinsuffizienz und kürzlich durch uns gezeigt auch beim Vorhofflimmern abnormal erhöht und führt zu kontraktiler Dysfunktion und Arrhythmien. Das neuartige antianginosum Ranolazin ist ein bereits in der Klinik zugelassener Inhibitor dieses Late INa, durch dessen Einsatz wir im Labor Rhythmusstörungen und diastolische Dysfunktion hemmen konnten. Weil Ranolazin bereits in der Therapie der Angina Pectoris verwendet wird, können die Ergebnisse direkt in klinische Studien translatiert werden. Die Experimente werden vorwiegend mit humanem Herzgewebe aus Operationen und Transplantationen mittels Patch-Clamp Methode, Epifluoreszenzmessungen, Muskelstreifenexperimenten und diversen molekularbiologischen Methoden durchgeführt.Ansprechpartner / Kontakt
Dr. Samuel Sossalla
Assistenzarzt
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